Als Familienunternehmen und Innovationsführer mit über 60-jähriger Geschichte ist für uns seit der Gründung selbstverständlich: Wirtschaftlicher Erfolg und Fortschritt bedingen Verantwortung. Deshalb leisten wir schon jetzt unseren Beitrag für ein grünes Morgen: Neben höchster Qualität sind Energieeffizienz und Ressourcenschonung Kernmerkmale unserer Leistungen und Produktionsprozesse. So haben wir an allen deutschen Standorten unsere Stromversorgung komplett auf grünen Strom umgestellt. Zudem sind sieben Standorte der Friedhelm Loh Group mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet – weitere sind in Vorbereitung.

Nachhaltigkeit
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Gold für Nachhaltigkeit bei Rittal
Ein starkes Signal für die Zukunft:
Rittal, das größte Unternehmen der Friedhelm Loh Group, hat die Bewertung durch Ecovadis nicht nur erfolgreich abgeschlossen, sondern wurde für seine Nachhaltigkeitsleistungen sogar mit der Goldmedaille ausgezeichnet – damit gehört das Unternehmen weltweit zu den besten 5 Prozent.

Wir übernehmen Verantwortung ...... für unsere Kunden

CO₂-reduzierte Kunststoffe
LKH treibt technische Innovationen voran, um den Einsatz von CO₂-reduziertem Kunststoff zu fördern. So setzt das Unternehmen zunehmend Recyclingmaterial sowie Bio-Kunststoffe ein, deren CO₂-Fußabdruck um 85 Prozent geringer ist als bei herkömmlichen Kunststoffen.

CO₂-reduzierter Stahl
„Green Steel“ ist gefragt. Mit dem modernen Standort in Gera ist Stahlo einer der Vorreiter in diesem Bereich. Das Unternehmen ist kompetenter Partner für die Beschaffung von CO₂-reduziertem Stahl, hat seine Organisation und Prozesse konsequent auf CO₂-Reduktion ausgerichtet und betreibt eines der modernsten, energieeffizientesten Stahlservice-Center.

Energy Expertise
Die Energiewende braucht Infrastruktur – dabei helfen Eplan und die Rittal Business Unit Energy & Power Solutions mit industriellen Lösungen zur effizienten Planung und dem schnellen Ausbau der Energienetze oder bei E-Mobilität und Energiespeicher. Rittal Kühlgeräte sorgen zudem für Energieeinsparungen von bis zu 90 Prozent.
… für saubere Prozesse

Effiziente Werksprozesse
Beim Energieverbrauch schauen die Unternehmen der Friedhelm Loh Group nicht nur auf ihre Gebäude, sondern auch auf ihre Werksprozesse: So wird im Rittal Werk in Haiger eine Lackieranlage auf die Reinigung und Entfettung der Werkstücke bei niedrigerer Temperatur umgestellt. In Kürze kommt dort ein neuer Pulverlack zur Anwendung, der bei geringerer Temperatur trocknet. Die Ergebnisse sind so hochwertig wie immer, der Energieverbrauch ist deutlich geringer.

Jedes (Mikro-)Gramm zählt
Manchmal muss man sehr genau hinschauen und das macht das Team um Oliver Hoffmann, Abteilungsleiter Forschung und Entwicklung Klimatisierung bei Rittal. „Wir versuchen ständig, Material zu reduzieren oder zu ersetzen, um Ressourcen zu sparen“, sagt er. Eine Zinkbeschichtungen verringern und Folien dünner machen, um Tausendstel Millimeter? „Das bringt bei unseren Stückzahlen eine Menge.“ Die Reduzierung eines Kabelführungsbügels von 5 auf 4 mm Durchmesser etwa spart 60 Tonnen CO2 jährlich.

Abfälle vermeiden
Beim Design unserer Produkte und den Verpackungsmaterialien gibt es zahlreiche Hebel, um Emissionen zu vermeiden. So arbeitet bei Rittal im Werk Haiger ein Team gemeinsam mit einem Folienhersteller an einem Wertstoffkreislauf für Folienreste. Zukünftig sollen die beim Folienhersteller für die Produktion neuer Folien genutzt werden. Auch in anderen Bereichen arbeiten wir daran, Abfall zu vermeiden und zum Beispiel die Entlackungsmengen an den Lackieranlagen zu senken.

Weniger Metallschrott
Ob Blech, Aluminium oder Edelstahl – Metall ist wertvoll. Mit verschiedenen Maßnahmen sorgt die Friedhelm Loh Group dafür, dass sie weniger davon verschrotten muss. Indem die Unternehmen etwa die Materialnutzung optimieren, angeliefertes Material besser vor Beschädigung schützen, Abfallbleche wiederverwenden oder Alternativen zu zerstörenden Prüfmethoden nutzen.
… für grünere Werke

Gasverbrauch gesenkt
Bevor die Großschaltschränke in der Rittal Produktion in Rittershausen durch die Lackieranlage fahren, entfetten wir sie in zwei großen Becken mit Reinigungsflüssigkeit, die permanent auf Temperatur gehalten wird. Diese haben wir von 57 auf rund 40 Grad Celsius gesenkt. Das spart pro Jahr mehr als 2,6 Millionen Kilowattstunden Energie.
Photovoltaik ausbauen
An Standorten in Deutschland, Italien und Österreich liefern eigene PV-Anlagen bereits Solarstrom. Weitere Anlagen gehen schon bald in Betrieb. Sie werden insgesamt rund 2,8 Megawatt liefern und den Eigenstromanteil beim Gesamtverbrauch fast verdoppeln.


Grünen Strom nutzen
Da es Grenzen für den Ausbau von Photovoltaik gibt – weil zum Beispiel Flächen eingeschränkt sind –, spielt der Zukauf von grünem Strom ebenfalls eine wichtige Rolle. Zum Beispiel bezieht das LKH Werk Heiligenroth zu 100 Prozent Strom aus Wasserkraft, und in Indien liefert ein dortiger Solarpark seit 2017 zwei Drittel unseres Strombedarfs. Bis 2030 sollen alle internationalen Werkstandorte auf Grünstrom umgestellt sein.
